5 Tipps um bewusster zu Leben

Silvester ist schon lange vorbei und die guten Vorsätze, wie sich nur noch Gutes zu tun und die nicht relevanten Dinge aus seinem Leben zu streichen – indem man in Zukunft bewusster lebt und mehr Achtsamkeit in seinen Alltag integriert – schippern nur so dahin. 

Obwohl man sich entlasten wollte, scheint sich der ganze Ballast jeden Tag nur noch mehr zu häufen. 

Doch was kannst du jetzt tun, um diesen Teufelskreis ein für alle Mal zu entkommen? 

1. Entgifte deinen Körper 

Noch nie zuvor waren Saftkuren so sehr im Trend, wie sie es dieses Jahr (2021) momentan sind. Dabei kann diese sowohl einmal im Jahre als auch mehrmals durchgeführt werden. Auch wenn viele während einer Saftkur feststellen, dass es nach einer gewissen Zeit an ihren Kräften nagt und sich aufgrund dessen für dieses Vorhaben innerlich verfluchen, sind diese nichts desto trotz äußerst effektiv, wenn es darum geht den ganzen Körper einmal zu entgiften und wieder ein normales und somit gesundes Essverhalten zu erlangen. 

Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es bei einer Saftkur nicht darum geht abzunehmen, es sich also keineswegs um eine Diät, eine Ernährungsumstellung oder dergleichen handelt. Es kann natürlich durchaus sein, dass du durch deine Saftkur ein paar Kilogramm verlierst. Jedoch solltest du bedenken, dass es sich bei diesen oftmals um Wassereinlagerungen, oder lediglich um ein paar Gramm handelt die dann nach Beenden der Saftkur, durch deine herkömmliche Nahrungszufuhr direkt wieder aufgenommen werden.  

Vielmehr geht es bei einer Saftkur also darum, dass du dich wieder auf das Essenzielle beim Essen konzentrierst und somit mehr Achtsamkeit bezüglich deines Essverhaltens erlangst. [1]

Dadurch, dass wir den ganzen Tag aus allen möglichen Ecken dauerbeschallt werden und deshalb unter einem riesen Informationsüberfluss leiden haben wir verlernt im Moment zu leben und die einfachsten Dinge, wie zum Beispiel das Essen wirklich wahrzunehmen und entsprechend zu genießen. Zudem neigen wir viel schneller dazu aus Langweile oder aufgrund unserer derzeitigen Gefühlslage zum Essen- insbesondere zu Fast Food oder Süßen – zu greifen, ohne jedoch ein wirkliches Hungergefühl zu verspüren. 

Die Saftkur hilft dir also dabei dein natürliches Hungergefühl wieder zurück zu erlangen, sodass du lernst wirklich nur zu essen, weil du Hunger und nicht etwa Langeweile oder Liebeskummer hast. 

Ein weiterer Benefit, den eine solche Saftkur mit sich bringt ist die Tatsache, dass wir durch diese wieder lernen natürlichen Fruchtzucker als süß zu empfinden, sodass unser Verlangen nach verarbeiteten und künstlich gesüßten Produkten wieder nachlässt. 

2. Entgifte deinen Geist 

Achtsamkeitsplaner oder auch sogenannte Dankbarkeitstagebücher sind eine sehr gute Methode, um seinen Tag oder seine Woche zu reflektieren. Demnach besteht das Ziel dieser Journals darin, dass du dir regelmäßig – vorzugsweise jeden Tag mind. 6 Minuten (zB. morgens 3 Minuten und Abends 3 Minuten), oder zumindest einmal in der Woche die Zeit dafür nimmst deinen Tag oder deine Woche – je nachdem- zu reflektieren. Dann schreibst du zum Beispiel auf, wofür du dankbar bist, was du erreicht oder noch nicht so gut gemeistert hast und worüber du dich freust. 

Dabei geht keineswegs darum, dass du dich für das, was nicht so gut lief bestrafen sollst oder dergleichen. Es geht einfach nur darum, dass du dir regelmäßig ein paar Minuten Zeit nimmst, um ganz bewusst darüber nachzudenken, wie dein Mindset ausgerichtet ist, wie du mit deinen Mitmenschen und dir Selbst umgehst – sprich wo du im großen und ganzen momentan stehst. 

Oftmals ist es nämlich so, dass wir durch den ganzen Alltagsstress einfach nur noch funktionieren, erst am Sonntag bemerken, dass die Woche schon wieder um ist und bemerken, dass wir fast schon vergessen haben „zu leben“ und nicht nur am Leben zu sein. 

3. Entmiste dein Zuhause!

Über die Jahre sammelt sich so einiges an Zeug an, was man immer wieder aufs Neue versucht in irgendwelchen Schränken oder Schubladen zu verstauen, bis man an den Punkt kommt, an dem man bemerkt- es reicht, es ist zu viel- es geht nicht mehr. 

Seien es abgelaufene Lebensmittel, Klamotten, alte Zeitungen und Magazine, sowie Haushaltsgeräte, die noch nie benutz wurden sind und es in Zukunft auch höchstwahrscheinlich niemals werden. 

Manche Dinge sind halt einfach da- weil sie es sind. Man denkt, dass man diese ja eventuell doch noch irgendwann gebrauchen könnte, schon wieder anziehen wird, oder weil man sie geschenkt bekommen hat. 

Doch wenn du hier mal ganz ehrlich zu dir selbst bist wirst du dir früher oder später eingestehen müssen, dass dies nicht der Fall ist. Die alte Hose wirst du nie wieder anziehen und der Mixer, der noch immer verpackt in der hintersten Ecke vor sich hinstaubt wird höchstwahrscheinlich auch nicht mehr zum Einsatz kommen. 

Es ist also höchste Zeit auszumisten und das wiederrum bedeutet, dass es an der Zeit ist endlich mal auszusortieren und aufzuräumen- trenn dich von dem ganzen Ballast und heiße das im Anschluss daran eintretende befreiende Gefühl willkommen!

Wenn du einmal diesen inneren Widerstand in dir überwunden hast, wirst du bemerken, wie einfach dir das ausmisten ab diesem Moment fallen wird. 

Eine Sache wird einfach nach der anderen aussortiert- und die Dinge die noch in einem guten Zustand erhalten sind können online verkauft oder an dritte verschenkt werden, sodass sich diese noch daran erfreuen können. 

4. Digital Detox

Hast du dir schon mal deine tägliche oder wöchentliche Bildschirmzeit angeschaut oder drückst du dich nach wie vor davor, weil es dir alleine schon bei der Vorstellung daran, wie viele Stunden du an deinem Handy verbringst graut? 

Wenn du zudem auch noch die Zeit zählst, die du am Laptop oder Fernseher verbringst wird es richtig extrem. 

Aufgrund dessen macht es also ab und zu durchaus Sinn einfach mal eine kleine Auszeit von dieser ganzen Dauerberieselung zu nehmen, indem man diese Geräte einfach mal zur Seite legt, auf Stumm oder Flugmodus stellt und sich anderweitig beschäftigt. 

Lies ein gutes Buch, höre deine Lieblingsmusik, nimm ein Entspannungsbad, triff dich mit Freunden, koche, gehe spazieren etc… Was auch immer – die Hauptsache ist, dass du dir diese Zeit ausschließlich für dich und somit OHNE dein Handy nimmst! 

Schenke deinem Körper, deinem Geist und deiner Seele einfach ein bisschen Achtsamkeit und genieße die Smartphonefreie Zeit. 

5. Streiche Überflüssiges aus deinem Alltag 

Auch in deinem Alltag gilt es einiges „auszumisten“ bzw. zu streichen. Oftmals bemerken wir überhaupt nicht, wie sich mit der Zeit die ein oder andere Gewohnheit einschleicht die uns unsere Leben unnötig erschwert. 

Kündige alte Verträge, wie zum Beispiel einen Fitnessstudiovertrag oder ein Abonnement was du einfach nicht (mehr) in Anspruch nimmst. 

Lasse von alten Erinnerungen los und lebe nicht mehr in der Vergangenheit, sondern anstelle dessen im hier und jetzt. Dazu gehört es auch alte Freund- oder Bekanntschaften, sowie Beziehungen zu beenden die dir nicht mehr gut tun, oder dir schon lange keinen „Mehrwert“ mehr bieten. 

Konzentrier dich ab jetzt und in Zukunft ausschließlich auf die Dinge, die dir gut tun und dich weiter bringen. Lasse altes, überflüssiges, sowie toxisches weit hinter dir und bereichere dein Leben anstelle dessen mit mehr Achtsamkeit und Zuneigung dir Selbst gegenüber. 

Überlege dir ganz genau, was DU wirklich brauchst, um glücklich zu sein und hinterfrage alte Gewohnheiten, Sichtweisen, sowie Beziehungen zu anderen Menschen um somit herauszufinden, worauf du in Zukunft wirklich deinen Fokus richten solltest! 

 Quelle

[1] https://www.wohnklamotte.de/trends/ein-bisschen-mehr-achtsamkeit/

Isabel Valentin

Stress und Leistungsdruck sind der oftmals überambitionierten und jungen Berlinerin Isabel Valentin kein Fremdwort. In dem dynamischen Hauptstadtleben hat sie schnell realisiert, wie wichtig eine ausgeglichene Balance zwischen Alltagsstress und Selbstfürsorge ist, weshalb sie sich im Laufe der Zeit zu einer wahren Calm Down Expertin entwickelt hat.

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