Corona: CBD als Schutzschild der Lunge?

Alle Welt forscht nach effektiven Waffen gegen die herrschende Pandemie. Seit Beginn der Herbstzeit steigen die Corona-Zahlen wieder und wir befinden uns aktuell in einem Lockdown light. Alle warten fieberhaft auf einen Impfstoff, der dem Albtraum endgültig ein Ende bereiten soll. Doch bis es soweit ist, müssen wir uns bestmöglich vor Ansteckung schützen. Auch die Behandlung mit Cannabis, insbesondere mit THC und CBD, wird im Zusammenhang mit Corona heiß diskutiert. Nun ist es Wissenschaftler der USA gelungen, einen erstaunlichen Effekt von CBD auf die Lungengesundheit von Mäusen nachzuweisen. 

Erkältung versus Corona-Infektion?

Gar nicht leicht, eine Corona-Infektion von einem grippalen Infekt zu unterscheiden. Doch tatsächlich gibt es einige eklatante Unterschiede: Ein grippaler Infekt bzw. eine Erkältung beginnt langsam mit Schnupfen und leichtem Fieber. Sie ist in der Regel auf die oberen Atemwege beschränkt. Eine Corona-Infektion beginnt dagegen plötzlich mit hohem Fieber und breitet sich von den oberen auch auf die unteren Atemwege aus. Neben den typischen Erkältungssymptomen, wie Fieber, Husten, Schnupfen und Kopf- und Gliederschmerzen, können bei Corona auch auftreten: 

Bemerkst Du eine oder mehrere dieser Krankheitssymptome, begib Dich sicherheitshalber direkt in Quarantäne und suche ggf. einen Arzt auf.  

CBD zum Schutz vor Lungenversagen

Das als Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS) genannte Geschehen in der Lunge ist eine potentiell tödliche Komplikation bei einer Covid-19-Infektion. Hier reagiert das Immunsystem nach Viruskontakt übermäßig stark und zerstört auch gesunde Zellen, u.a. in der Lunge. Eine Therapie gegen ARDS gibt es bisher nicht. Zwei Gruppen von Wissenschaftlern aus Georgia haben kürzlich jedoch in einer Studie nachweisen können, dass CBD die Sauerstoffkonzentration im Körper verbessert, indem es Entzündungsgeschehen und Lungenschäden reduziert. Positiver Nebeneffekt von CBD: Es vermindert auch Schmerzen und Angstgefühle [1; 2].

Studie 1: THC und Corona

Zunächst wurde eine Studie mit THC an Mäusen durchgeführt. Mit Hilfe der THC-Behandlung haben 100 Prozent der Mäuse die Lungenerkrankung überlebt. Denn THC ist in der Lage, die Vermehrung gesunder Lungenbakterien zu triggern und die (Auto-) Immunaktivität zu drosseln. Aber Achtung: Das gilt ausschließlich für ARDS als Komplikation von Corona. Der Konsum von THC kann eine Corona-Infektion selbst verschlimmern [S1]. 

Studie 2: CBD und Corona

CBD ist der nicht-psychoaktive Wirkstoff der Hanfpflanze. Er ist auf mehreren Ebenen hilfreich bei einem Infektionsgeschehen, ohne dem Körper zu schaden. Bei einem akuten Lungenversagen ist beispielsweise der Spiegel von Apelin, einem Eiweißstoff, in der Lunge und im Blutkreislauf extrem reduziert. Das Eiweiß ist eigentlich dazu da, Blutdruck und Entzündungen zu reduzieren. Bei einer Corona-Infektion dringen die Viren jedoch über die Rezeptoren, an die das Apelin bindet, in die menschlichen Zellen ein. Dadurch ist Apelin bei der Durchführung seiner eigentlichen Aufgaben blockiert. Zusätzlich reduziert das Coronavirus auch die Anzahl der Apelin-Rezeptoren und fördert die Bildung eines blutgefäßverengenden Gewebshormons. Die Folgen: 

  • die Blutgefäße, beispielsweise in der Lunge, können sich nicht mehr ausreichend entspannen
  • kleinere Lungengefäße werden geschädigt
  • Blut sickert aus den Gefäßen heraus
  • die Sauerstoffaufnahme in den Lungenkreislauf wird blockiert. 

Die Studie konnte nun zeigen, dass die Nutzung von CBD den Spiegel von Apelin und seinen Rezeptoren bis auf das normale Level erhöhen kann. Dadurch werden:

  • der Blutdruck und 
  • die Sauerstoffversorgung der Zellen normalisiert
  • Herzbeschwerden gebessert 
  • Lungen-Entzündungen und 
  • Atemnot reduziert
  • die Lungenfunktion verbessert und
  • Gewebeschäden an der Lunge repariert [3]. 

Wie genau all das funktioniert und ob der Versuch an Mäusen auf den Menschen übertragbar ist, wissen die Forscher bislang noch nicht. Auch ein direkter Zusammenhang zwischen Coronavirus, CBD und Apelin ist nicht gesichert. Es können auch andere körperliche Prozesse involviert sein [1; 3; S2].

Fazit

Was gesichert ist, ist, dass CBD entzündungshemmend und immunstabilisierend wirkt. Wenn Du an einer Coronainfektion leidest oder auch einer Infektion vorbeugen möchtest, kann CBD Deinen Körper im Kampf gegen das Virus unterstützen. Das Gute daran ist: CBD ist rein natürlich, beeinflusst Dein Bewusstsein nicht und verursacht, wenn überhaupt, nur milde Nebenwirkungen. CBD kann in dieser Zeit der Pandemie also durchaus einen Versuch wert sein.

Erfahrungsberichte

Nichts überzeugt so sehr, wie ein Erfahrungsbericht von Personen, die in derselben Lage sind, wie man selbst. Wer daran interessiert ist, findet im Internet zahlreiche Foren zum Austausch, wie beispielsweise CBD für Hunde. Unter https://www.facebook.com/groups/1875755872714021 bieten auch wir eine Selbsthilfegruppe zum regen Austausch an. 

Quellen: 

[1] Cannabis könnte im Kampf gegen Corona helfen – Forscher mit wichtigen Erkenntnissen, 28.09.2020 in HNA: Wissenschaft, abgerufen am 12.11.2020 von https://www.hna.de/verbraucher/corona-cannabis-medikament-thc-cbd-studie-virus-hna-kassel-90043311.html

[2] Hoffmann, Armand, Medizinisches Cannabis / THC und CBD gegen Lungenversagen: Studien aus den USA zeigen erste Erfolge, 05.11.2020 in Tageblatt Letztebürg, abgerufen am 12.11.2020 von  https://www.tageblatt.lu/non-classe/thc-und-cbd-gegen-lungenversagen-studien-aus-den-usa-zeigen-erste-erfolge/

[3] Zahid, Hina, CBD Increases Level Of Protective Peptide And Reduces Lung Damage From COVID-19, 20.10.2020 in Medical dialogues, abgerufen am 12.11.2020 von https://medicaldialogues.in/medicine/news/cbd-increases-level-of-protective-peptide-and-reduces-lung-damage-from-covid-19-70649

Relevante Studien:  

[S1] Daprile, Lucas, USC researchers think THC in marijuana may be able to treat deadly COVID complication, 31.08.2020 in The State: Coronavirus, abgerufen am 12.11.2020 von https://www.thestate.com/news/coronavirus/article245321785.html

[S2] Lopes Salles, Evila et. al., Cannabidiol (CBD) modulation of apelin in acute respiratory distress syndrome, 15.10.2020 in Journal of Cellular and Molecular Medicine, abgerufen am 12.11.2020 von https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jcmm.15883

CBD Zeitgeist Team

Wir sind das CBD Zeitgeist Team - Wir sind CBD Enthusiasten, die regelmäßig die USA besuchen und vom CBD-Hype angesteckt wurden. Wir möchten Licht in das aktuelle Dunkel bringen und Deutschland wertvolles Wissen rund um das Cannabidiol bieten. Wir bieten Dir alle Informationen aus verschiedensten Bereichen, die du für dich und deine Umwelt benötigst und beweisen dir, was du alles mit CBD anstellen kannst.

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