CBD bei Zahnschmerzen

Eine der uns jeden bekanntesten und damit gleichzeitig auch unangenehmsten Schmerzen sind wohl jene, welche unsere Zähne betreffen. Den meisten von uns begegnen diese Zahnschmerzen schon in der Form von Karies im frühen Kindesalter. Mit zunehmenden Alter treten diese Schmerzen dann oftmals in Form von Infektionen, Zahnfleischentzündungen oder spätestens aufgrund der gefürchtete Weisheitszahnoperation auf. Zudem können Zahnschmerzen auch mit einer Reihe von unangenehmen begleitenden Symptomen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, welche bis in den Nacken und Rücken Bereich ausstrahlen können, sowie auch Kieferschmerzen und einem damit verbundenen Gefühl der Angespanntheit auftreten.

Zwar wird momentan noch nicht wirklich viel über die Anwendung von CBD in der Zahnmedizin geforscht, jedoch lassen verschiedene Studien darauf schließen, dass CBD neben noch zahlreichen weiteren Erkrankungen auch bei der Behandlung von Zahnschmerzen, aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und Knochenstimmulierenden Eigenschaften erfolgreich eingesetzt werden könnte. 

Dementsprechend könnte das Cannabinoid aufgrund seiner eben aufgeführten Eigenschaften, eine natürliche und zusätzliche Alternative bei Zahnbeschwerden darstellen. 

Zusätzlich kann CBD dazu beitragen, die innere Ruhe und damit entsprechend auch das allgemeine Wohlbefinden, welches durch die zusätzlichen Symptome gestört wurde wieder ins Gleichgewicht bringen. 

Wie das im Detail funktionieren kann und welche weiteren einfachen Hausmittel ebenfalls bei Zahnschmerzen noch unterstützend wirken können wird im folgenden Magazinartikel näher aufgeführt. 

Gründe für Zahnschmerzen 

Allgemein sind die Ursachen, welchen Zahnschmerzen zugrunde liegen sehr unterschiedlich. Oftmals gehen die Schmerzen aber direkt von einem erkrankten Zahn aus. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Zahnschmerzen häufig einer Infektion zugrunde liegen. Unsere Zähne sind dabei so beschaffen, dass der innere Teil von ihnen verschiedene Nerven und Blutgefäße enthält, sodass wir dazu im Stande sind Kälte, Hitze, Berührungen und eben auch Schmerzen fühlen zu können. [2] Dieser innere Teil wird dabei als das sogenannte Dentin bezeichnet und genau wie auch jeder andere Teil unseres Körpers weh tun kann, kann er es auch, wenn es zu einer Entzündung kommt. 

Die Nahrungsmittel, welche wir zu uns nehmen (insbesondere Zucker und Stärke) hinterlassen auf unseren Zähnen einen klaren und klebrigen Bakterienfilm, welcher sich sowohl auf den unsichtbaren, sowie auch den sichtbaren Teilen unsere Zähne ausbreitet. 

Falsches oder nur halbherziges Zähneputzen unterstütz diese Bakterien zudem noch dabei sich zu vermehren und entsprechend auszubreiten. Darauf folgt, dass diese Bakterien Löcher bilden können und tiefer in die Zähne eindringen, was eine Infektion und somit auch Zahnschmerzen zur Folge hat und im schlimmsten Fall zu einer Zerstörung deines Zahns führen kann. Wenn die Bakterien das Dentin erreichen, können Infektionen in den Blutkreislauf gelangen, was dann wiederrum zu Schwellungen und somit zu einem Druck auf den Nerven und demzufolge zu Schmerzen führt. 

Ein anderer Grund für Zahnschmerzen ist auch die sogenannte „Paradontitis“ und die damit einhergehenden schmerzhaften Abszesse, die den Zahnhalteapparat beeinflussen, was einen Hohlraum zwischen den Zähnen mit sich bringt, der im Laufe der Zeit immer tiefer wird. Schiefe, sowie verdrehte, sich überlappende Zähne oder hormonelle Veränderungen, Stress und/ oder eine schlechte Ernährung können ebenfalls die Ursache für Zahnschmerzen sein. 

Weitere Ursachen können zudem noch sein:

  • Karies 
  • Zahnwurzelentzündungen
  • Abszesse
  • Zahnfleischentzündungen 
  • Zahndurchbruch
  • herausgefallene Füllungen 
  • zahnärztliche Behandlungen 

In eher seltenen Fällen können aber auch andere gesundheitliche Beschwerden oder Erkrankungen für die Zahnschmerzen verantwortlich sein. Die häufigsten Auslöser stehen dabei in Zusammenhang mit einer mangelnden Mundhygiene.

Wann sollte man zum Arzt 

Allgemein gilt, dass man den Zahnarzt in regelmäßigen Abständen für Kontrolluntersuchungen aufsuchen sollte. Dieser kann schon frühzeitig erste Anzeichen, welche auf Karies hindeuten könnten erkennen und diesen anhand von entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegenwirken, um einen größeren Schaden zu verhindern.

Zusätzlich wird auch eine professionelle Untersuchung und eine Reinigung alle 6 oder 12 Monate durchzuführen, um jegliche Zahnerkrankungen überhaupt vorzubeugen.

Wenn jedoch der Fall eingetreten ist, dass sie schon erste Schmerzen im Zahnbereich verspüren, empfiehlt es sich umgehend einen Zahnarzt ausfindig zu machen. Dies gilt es auch bei temporären Schmerzen zu beachten, da es immer ratsam ist, der Ursache plötzlich auftretender Schmerzen auf den Grund zu gehen. 

Zudem sollten sie es auch möglichst unterlassen bei plötzlich auftretenden Schmerzen einen Alleingang zu starten, indem sie wahllos auf irgendwelche schmerzlindernden Medikamemte zurückgreifen. Stattdessen sollten sie umgehend Rücksprache mit ihrem Zahnarzt halten und sich an seine Anweisungen bezüglich der Schmerzen halten. 

Behandlung 

Es ist wohl bekannt, dass man eine Kombination aus antibakteriellen, schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkstoffen benötigt, um Zahnschmerzen lindern zu können.[2] Unser Körper erzeugt normalerweise Entzündungen, um Bakterien oder einen Virusangriff zu bewältigen. Obwohl eine aktive Entzündungsreaktion also in den meisten Fällen vom Vorteil ist, kann es auch hier zu einem „Überschuss“ kommen. Damit ist gemeint, dass wenn die Entzündung, obwohl keine Bedrohung mehr besteht nach einer entsprechenden Zeit nicht von alleine wieder abklingt, der Körper in Folge dessen anfälliger für mehrere schädliche Krankheiten wird. 

Welche Behandlung für welche Art von Zahnschmerzen letztendlich durchgeführt werden muss ist von der jeweiligen Ursache, welcher diese Schmerzen zugrunde liegen abhängig.

Deswegen empfiehlt es sich immer direkt einen Experten aufzusuchen der die entsprechenden Maßnahmen einleiten kann. Zudem gilt, dass je früher sie einen Arzt aufsuchen, desto eher etwas unternommen, und somit schlimmeres verhindert werden kann. 

Da der nächste freie Zahnarzttermin jedoch oftmals auf sich warten lässt können sie auch schon vorweg auf einige Hausmittel zurückgreifen, welche sie bei der Bewältigung der Schmerzen unterstützen können. 

Hausmittel gegen Zahnschmerzen 

Neben dem altbewährten Kühlen bei akuten Schmerzen empfiehlt es sich auch auf eine Mundspülung bestehend aus Kamille- oder Salbeitee zurückzugreifen. [4] Dafür lassen sie den Tee vorab auskühlen, um daraufhin dann ihren Mund ungefähr ein bis zwei Minuten auszuspülen. Diese Prozedur können sie dann je nach Bedarf mehrmals täglich durchführen. 

Eine weitere Möglichkeit wäre das Ölziehen. Bei dieser Methode handelt es sich um ein ayurvedisches Ritual, welches bei der Bewältigung von Zahnschmerzen sehr förderlich wirken kann. 

Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, um die Symptome besser bewältigen zu können,  CBD anzuwenden, das Phytocannabinoid der Hanfpflanze.

Inwiefern uns CBD bei Zahnschmerzen helfen kann

Wie schon eingangs erwähnt, befindet sich die Forschung was CBD in der Zahnmedizin betrifft noch in den Anfängen. Jedoch weist CBD schon derzeitigen Studien zufolge einige Eigenschaften auf, welche bei der alternativen Behandlung von Zahnschmerzen und den damit verbundenen folge Symptomen durchaus unterstützend wirken könnte.

  • Schmerzreduzierend
  • Antibakteriell
  • Entzündungshemmend

Insbesondere eine Kombination dieser drei Eigenschaften kann bei Zahnschmerzen und den damit einhergehenden Beschwerden vom Vorteil sein. Somit kann CBD dazu beitragen, dass sich die Bakterien im Mund nicht weiter verbreiten und dementsprechend weitere einhergehende Entzündungen reduzieren. 

Zudem wurde auch zu Anfangs angesprochen, dass Zahnschmerzen nicht nur an sich schon ein unangenehmes Unterfangen sind, sondern zudem auch noch ebenfalls an den Nerven zehren. Insbesondere bei dieser Thematik kann CBD  mit seiner entspannenden und beruhigenden Eigenschaft ansetzten und das innere Gleichgewicht unterstützen. Dabei wirkt das CBD über das Endocannabinoidsystem. Dieses muss man sich wie eine Art Kommunikationssystem zwischen dem Körper und dem Geist vorstellen, wobei es an unterschiedlichen Rezeptoren andockt. 

Anwendung von CBD bei Zahnschmerzen 

Wenn sie sich dazu entschließen CBD für ihre Zahngesundheit einzusetzen besteht eine größere Anzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten der Anwendung.

CBD-ÖL

Dieses wird für gewöhnlich unter die Zunge geträufelt, oder direkt auf den betroffenen Zahn gegeben.[3] Ebenfalls, kann man das CBD-Öl auch zur Zahnpasta hinzugeben und die Zähne damit putzten. Damit kann man vorbeugend etwas für die Zahngesundheit tun und das CBD-Produkt gelangt in alle Ecken. 

Ölziehen 

Die Mundhygiene leistet einen entscheidenden Beitrag, wenn es um die Kariesprophylaxe geht. Beim Ölziehen handelt es sich um ein ayurvedisches Ritual, welches als ein natürliches und wirkungsvolles Mittel zur Förderung der Mundhygiene darstellen kann. [4] Demnach hat es sowohl eine reinigende, sowie auch ausleitende Wirkung, weil es sowohl wasserlöslich, als auch die fettlöslichen Stoffe aufnimmt. 

Zusätzlich wird das Ölziehen in der Ayurveda auch zum Entgiften des Körpers eingesetzt und kann sich somit bei unterschiedlichen Beschwerden als durchaus hilfreich herausstellen. 

Ölziehen kann dabei helfen: 

  • Zahnfleischentzündungen vorzubeugen
  • Plaque zu entfernen
  • Zahnfleischbluten zu reduzieren
  • Kariesbakterien auszuspülen
  • Mundgeruch zu lindern

Dabei sollte man darauf achten, dieses Ritual mit einem hochwertigem und biologischen Öl durchzuführen. Insbesondere bei einem kaltgepressten Hanföl bleiben die wertvollen Vitamine und Fettsäuren enthalten. 

Anwendung

Nehmen sie 1 mal täglich einen halben bis einen ganzen Esslöffel des Hanfsamenöls, bevorzugt direkt nach dem Aufstehen, in den Mund und bewegen sie es dort hin und her.[4]

Bei diesem Vorgang vermischt sich das Öl mit dem Speichel und emulgiert zu einer milchigen Flüssigkeit. Beachten sie dabei, dass Öl langsam immer wieder zwischen den Zahnräumen durchzuziehen. Im Idealfall machen sie das innerhalb eines Zeitraums von 10 bis maximal 15 Minuten. Am Ende des Rituals spucken sie das Öl in ein Papiertaschentuch und entsorgen es im Müll. Anschließend daran spülen sie dann ihren Mund mit lauwarmen Wasser aus. 

Wichtig ist, dass sie das Öl am Ende nicht herunterschlucken. Nach dem Ziehen muss das Hanfsamenöl unbedingt ausgespuckt werden, da es die Giftstoffe, die sich über Nacht im Mund – und Rachenraum gebildet haben aufgenommen hat. 

CBD-reichen Hanftee 

Zusätzlich zum CBD Öl kann man dazu noch einen CBD-reichen Hanftee trinken und damit gründlich den Mund ausspülen. 

CBD-Kapseln 

Die Kapseln werden direkt eingenommen, sodass sie über die Mund bzw. Magandarmschleimhaut aufgenommen werden können. Jedoch ist hierbei anzumerken, dass man CBD -Kapseln oder Öle oral als Schmerzmittel einnehmen kann, sie aber nicht unmittelbar wirksam sind, aber auf Dauer zu einer Besserung beitragen können. 

CBD Extrakt

Dieses kann man mithilfe eines Tupfers oder eines Wattestäbchens auf den Zahn und das Zahnfleisch auftragen. Aufgrund dessen, dass der Zahn von Außen nicht besonders gut Wirkstoffe aufnehmen kann, empfiehlt es sich die Stelle um den Zahn herum abzutupfen. Hierbei sollte man besonders auf den Übergang zwischen den Zahn und dem Zahnfleisch achten, da dieser besonders wichtig ist. 

CBD Mundsprays 

Können sich insbesondere bei Entzündungen und Beschwerden am Zahnfleisch als sehr unterstützend erweisen. Diese kann man direkt auf die entsprechende Stelle auftragen. 

Gib dem Cannabidiol etwas Zeit 

Bei einer unmittelbar eintretende Schmerzreduktion durch CBD wird oftmals eine kombinierte Behandlung bestehend aus CBD und THC bevorzugt.[3] Das liegt der Tatsache zugrunde, dass THC eine meist schnellere Linderung der Schmerzen herbeiführen kann. 

Trotzdem sollte man CBD weder unterschätzen noch weglassen. Sobald Schmerzen mit Kombination einer Entzündung einhergehen, mit Muskelverkrampfungen oder Knochenleiden kann CBD langfristig gesehen die erste Wahl bieten. Sobald die Entzündung oder Krämpfe nachlassen, tun es meist auch die Schmerzen. 

Aufgrund der Tatsache, dass Zahnschmerzen, wie schon zuvor im Text erwähnt oftmals einer Infektion zugrunde liegen kann die Behandlung mit CBD für eine langfristige Heilung durchaus unterstützend wirken und die Beschwerden entsprechend reduzieren. Man sollte hierbei jedoch davon ausgehen, dass das Cannabidiol entsprechend etwas Zeit benötigt, damit es seine Wirkung entfalten kann. 

Sprich mit deinem (Zahn)-Arzt 

Das Potenzial, welches CBD gegen Zahnerkrankungen, sowie auch Zahnschmerzen bieten kann ist noch ungewiss. Ganz unabhängig davon solltest du trotzdem immer deinen (Zahn) Arzt kontaktieren, bevor du mit CBD ergänzt. Das gilt insbesondere, wenn du bereits Medikamente, sowie auch andere Schmerzmittel einnimmst. 

Zudem ist es auch wichtig zu betonen, dass CBD keine Alternative zur herkömmlichen Zahnpflege darstellen soll, sondern lediglich unterstützend wirken kann. [1]

In den nächsten Jahren könne wir aus der Erforschung von CBD im Zusammenhang mit Zahnschmerzen noch einiges erwarten. Bis dahin kannst du mit einigen der CBD – Produktalternativen experimentieren und dich selbst davon überzeugen, was CBD für dich tun kann. 

Quellen 

[1] https://www.royalqueenseeds.de/blog-kann-cbd-helfen-zahnschmerzen-zu-lindern-n1062

[2] https://grüne-knolle.de/de/blog/kann-cbd-helfen-zahnschmerzen-zu-lindern-n4

[3] https://www.hanf-extrakte.com/cbd-gegen-zahnschmerzen-macht-das-sinn/

[4] https://www.cbd-vital.de/magazin/schmerzen-krankheiten/cbd-oel-bei-zahnschmerzen-anwendung-und-tipps

CBD Zeitgeist Team

Wir sind das CBD Zeitgeist Team - Wir sind CBD Enthusiasten, die regelmäßig die USA besuchen und vom CBD-Hype angesteckt wurden. Wir möchten Licht in das aktuelle Dunkel bringen und Deutschland wertvolles Wissen rund um das Cannabidiol bieten. Wir bieten Dir alle Informationen aus verschiedensten Bereichen, die du für dich und deine Umwelt benötigst und beweisen dir, was du alles mit CBD anstellen kannst.

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