Warum ist der biologische Anbau von CBD so wichtig? 

Der Hanfanbau hat eine uralte Tradition und ist ökologisch sehr vorteilhaft. Aus Hanf können Papier, Treibstoff, Plastikersatz, Kleidung und sogar ganze Autos hergestellt werden. Hanf ökologisch angebaut bringt also zwei Vorteile: Er hilft der Natur und den Verbrauchern von CBD-Produkten. Wir wollen beides einmal genauer durchleuchten. 

Der Hanfanbau und die Rettung der Wälder

Unser enormer Papierbedarf wird alleine durch Holz gedeckt. Unmengen von Wäldern müssen dafür gerodet werden. Dabei produziert ein Hektar Hanf so viel Papier, wie vier Hektar Bäume. Hanfanbau könnte die Züchtung langsam wachsender Bäume also durchaus ersetzen. Damit könnten Wälder geschont und Erträge zur Herstellung von Papier gesteigert werden. 

Hanf zur Sanierung der Atmosphäre

Der Kohlendioxidausstoß ist verantwortlich für die Erderwärmung, das Schmelzen der Gletscher, Verschiebung von Biotopen. Mit dem Abholzen der Wälder gehen wichtige Sauerstoffspender bzw. Kohlendioxidverbraucher zugrunde. Hanf hat einen hohen Kohlendioxidverbrauch, genau 4-mal so viel wie Bäume. Und das in nur 12 bis 14 Wochen Wachstumszeit. Damit kann Hanf effektiv der globalen Erwärmung entgegensteuern. 

Hanf anstelle von Plastik

Plastik ist zu einem ernsthaften Problem für unsere Umwelt geworden. Mikroplastik findet sich inzwischen in Meeren, Böden und Tieren. Vermutlich wird es irgendwann auch wieder in unseren Mägen landen, mit unbekannten Folgen. Da Kunststoff aus Zellulose hergestellt wird, bietet auch hier Hanf einen guten Ersatz. Denn Hanf hat einen sehr hohen Gehalt an Cellulose. Kunststoff auf Erdölbasis ist nur sehr schwer abbaubar. Kunststoff auf Hanfbasis ist dagegen sehr gut biologisch abbaubar und nicht schädlich für die Umwelt. 

Hanf zur Säuberung des Bodens

Hanf ist in der Lage, Giftstoffe und radioaktive Chemikalien aus dem Boden zu ziehen. Das fanden Wissenschaftler heraus, als sie nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl Hanf anbauten [1]. 

Hanf zur Säuberung des Bodens?

Wenn Hanf so effektiv die Giftstoffe aus dem Boden entfernt, dann bringt das eine Problematik mit sich: Was ist mit den Hanfprodukten, die wir konsumieren? Sie müssten infolgedessen ja dann auch voller Giftstoffe sein. Damit könnte der ganze Nutzen von CBD wieder zunichte gemacht werden. 

Tatsächlich ist Hanf ein Bioakkumulator, reichert also die schlechten Bestandteile aus Luft, Wasser und Boden an. Die Pflanze wurzelt tief bis in das Grundwasser. So kann bei einem CBD-Produkt minderer Qualität nicht ausgeschlossen werden, dass es:

  • Schwermetalle
  • Pestizide
  • Düngemittel
  • Bakterien und Pilze sowie
  • Giftstoffe enthält.

Daher ist es so enorm wichtig, dass Du ein CBD-Produkt in Bio-Qualität nutzt. Nur so kannst Du sicher sein, dass das Produkt nicht verunreinigt ist. 

Die Problematik Bio-CBD

Die Produktion von Bio-CBD ist extrem aufwendig. Es dürfen nur unbefruchtete, weibliche Hanfpflanzen verwertet werden. Deshalb dürfen sich keine männlichen Pflanzen in der Nähe und auf allen benachbarten Feldern befinden. Bei den nur maximal zwei Pflanzen pro Quadratmeter wachsen viele Beikräuter. Die Pflanzen sind anfällig für Schnecken und Erosion. Die Landwirte mit Bio-Anbau dürfen aber keine künstlich erzeugten Düngemittel, genetisch verändertes Saatgut, Wachstumsbeschleuniger, Fungizide und Pestizide verwenden. Sie müssen Fruchtfolgen verwenden und mit weniger Ertrag rechnen. Außerdem ist noch viel Handarbeit notwendig, um Unkraut und Parasiten zu beseitigen [2]. 

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach CBD. Denn neben den vielen gesundheitlichen Wirkungen sind Hanfsamen beispielsweise eine reichhaltige Quelle für Eiweiß und Vitamine. Das ruft viele Billiganbieter auf dem Markt, deren Produktqualität und Anbaumethoden im Dunkeln bleiben. Für Kunden ist oft schwer zu erkennen, ob es sich um ein hoch- oder minderwertiges Produkt handelt. Gesetzlich ist lediglich festgelegt, dass der Gehalt des psychoaktiven THCs unter 0,2% liegen muss. 

Bio ist nicht gleich Bio

Um zu verhindern, dass verunreinigte Hanfprodukte konsumiert werden, reicht der Zusatz “Bio” aber auch nicht aus. Das Wort “Bio” selbst bedeutet nicht wirklich viel. Es ist wichtig, dass das jeweilige Produkt zertifiziert ist. Dann erst werden die Produkte auch von unabhängiger Stelle auf Schadstofffreiheit geprüft und alle Schritte vom Anbau bis zum fertigen Produkt kontrolliert. Am Ende sollte ein Produkt herauskommen, das der natürlichen Pflanze am nähsten kommt. Europäische zertifizierte Aufzucht stellt dabei sicher, dass keine Schwermetalle im Boden sind.

Das Produkt sollte weder synthetische Cannabinoiden noch andere Zusatzstoffe enthalten. Idealerweise ist es ein Vollspektrum-Produkt, das neben den Cannabinoide auch wertvolle Terpen und andere Pflanzenstoffe beinhaltet. Auch sollte sowohl die Extraktion der Cannabinoide, als auch die Abfüllung in die Behälter in ein und derselben Betriebsstätten mit GMP-Zertifizierung stattfinden. Viele Zwischenhändler und Produktionsstätten würden den ganzen Prozess wieder undurchschaubar machen. 

Auch wenn sie etwas teurer sind – es lohnt sich auf wirklich gute Qualität zu achten [2]. 

Checkliste für ein gutes CBD-Produkt

Da das alles sehr viel ist und es dennoch schwer bleibt, ein richtig gutes Produkt für sich zu finden, sind hier noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst: 

  • Der zertifizierte biologische Anbau garantiert: es wurden keine Pestizide und Herbizide verwendet
  • Die europäische zertifizierte Aufzucht garantiert: es gab keine Rückstände im Boden, wie beispielsweise Schwermetalle
  • Vollspektrum CBD Produkte beinhalten: CBD und weitere Cannabinoide, Terpene und viele ungesättigte Fettsäuren
  • Der THC Gehalt: muss unter der Grenze von 0,2% liegen
  • Das behutsamste Extraktionsverfahren: die CO2 Extraktion
  • Bei seriösen Online-Händlern: auf Impressum mit Angaben nach § 5 Telemediengesetz (TMG) achten 
  • Auf transparente Aussagen über die gesamte Produktionskette und auf Zertifikate achten
  • Ein gutes CBD-Produkt aus zertifiziertem Bio-Anbau kann nicht billig sein. Alleine der mühsame Anbau und das Extraktionsverfahren, das alle wertvollen Inhaltsstoffe erhält, kostet. Bei günstigen Angeboten solltest Du zumindest prüfen, ob alle Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges Produkt erfüllt sind. Wundere Dich nicht, wenn keine Angaben zu einer Gesundheitswirkung auf dem Etikett stehen. CBD-Produkte sind in Deutschland Nahrungsergänzungsmittel und dürfen nicht mit einer gesundheitlichen Wirkung beworben werden. 

CBD-Öle im Vergleich findest Du hier: Bestes CBD-Öl

Quellen:

[1] 10 Fakten, die Sie noch nicht über Hanf wussten, 16.01.2019 in BioCBD, abgerufen am 11.04.2020 von https://biocbd.de/10-fakten/

[2] Die Wichtigkeit sich zu versichern, dass Hanf biologisch ist, 28.07.2016 in Cibdol, abgerufen am 11.04.2020 von https://www.cibdol.de/blog/484-die-wichtigkeit-sich-zu-versichern-dass-hanf-biologisch-ist

[3] Bestes CBD Öl: Test & Vergleich (04/2020), Krankenkassenzentrale, abgerufen am 12.04.2020 von https://www.krankenkassenzentrale.de/test/cbd-oel#

CBD Zeitgeist Team

Wir sind das CBD Zeitgeist Team - Wir sind CBD Enthusiasten, die regelmäßig die USA besuchen und vom CBD-Hype angesteckt wurden. Wir möchten Licht in das aktuelle Dunkel bringen und Deutschland wertvolles Wissen rund um das Cannabidiol bieten. Wir bieten Dir alle Informationen aus verschiedensten Bereichen, die du für dich und deine Umwelt benötigst und beweisen dir, was du alles mit CBD anstellen kannst.

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