Hilft CBD bei Depressionen?

CBD, das Cannabidiol der Cannabispflanze, ist ein Wirkstoff, der bei psychischen Belastungen Verwendung findet. Stress, Anspannung, Trennung von Partnern, Trauer und vieles mehr führen bei vielen Menschen zu einer Depression.  

Was ist eine Depression?

Die Depression ist ein Zustand hoher psychischer Verletzlichkeit und einer alles umfassenden Niedergeschlagenheit, die mit Motivationslosigkeit einhergeht.  Die Gedankenwelt ist negativ geprägt, das Gefühl von Leere und Aussichtslosigkeit dominiert. Depressionen können kurzfristig auftreten, sich saisonal zeigen, oder chronisch werden. Situativ deprimiert zu sein, muss kein Anzeichen einer Depression sein. Ein Stimmungstief gehört zu den regulären Verarbeitungsmechanismen der Psyche. Ruhe fördernde Wirkstoffe wie das CBD der Hanfpflanze bieten sich hierfür als Unterstützung. 

Wie entstehen Depressionen?

Depressionen werden in der Medizin als Erkrankung definiert. Die Verwendung des Begriffes Depression im allgemeinen Sprachgebrauch verwischt oftmals die Grenzen zu Frustration, Trauer, Anspannung und ähnlichen, nicht krankhaften Zuständen der Psyche. Depressionsverhalten muss jedoch klar von Phasen der nicht pathologischen Deprimiertheit abgegrenzt werden. 

#1 äußere Umstände

Depressionen können sich durch verschiedene Auslöser ausprägen. Verluste innerhalb des Lebensumfeldes, Probleme im Arbeitsbereich, fehlende Anerkennung und ständiger Stress sind mögliche Treiber depressiver Phasen. Die psychische Überlastung wird nicht mehr kompensiert und der Betroffene reagiert mit Rückzug und unspezifischer, oft bleierner Trauer. Das Maß der inneren Abwehr von Depressionen ist individuell. Manche Betroffene reagieren bereits auf wenige Auslöser, mit depressiven Phasen, andere können negative Ereignisse leichter ausgleichen. Erst wenn mehrere negative Zustände sich addieren, reagieren sie mit Depressionen. 

#2 grundlegende Bereitschaft / Genetik

Als mögliche Ursache von Depression werden neben äußeren Einflüssen auch genetische Faktoren beschrieben. Die Transmittersubstanz Serotonin soll hier eine zumindest begünstigende Rolle spielen. Das Auftreten von Depressionen im Rahmen einer erblichen Veranlagung konnte zwischenzeitlich  wissenschaftlich nachgewiesen werden. Eine Vielzahl von Genorten, die mit schweren Depressionen zusammenhängen, wurde identifiziert. Auf diese Weise öffnen sich Wege für eine Früherkennung und Vorbeugung. Hieraus lässt sich auch die Überlegung zur Verwendung von nebenwirkungsarmen, ruhefördernden Substanzen, wie z.B. das pflanzliche CBD, ableiten.

Wie wirkt CBD bei Depressionen?

Die Wirkung von CBD bei Depressionen wird durch seine entspannenden, entkrampfenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften begründet. Damit übernimmt CBD eine unterstützende Funktion. Verschiedene Schutzmechanismen des Körpers, die eingeschränkt oder blockiert sind, werden mit Hilfe von CBD ausgleichend beeinflusst. Als Beispiel dienen insbesondere die Entspannungseffekte durch CBD. Sie sollen das Schlafverhalten normalisieren und damit die allgemeine Ruhe fördern. Ein zwanghaft negatives Lebensbild kann darüber gegebenenfalls gemildert werden. Verkrampft sich die Psyche, sind häufig auch Muskeln stark angespannt. Eine Lockerung aller Funktionen kann durch verbesserten Schlaf und eine Reduzierung von Ängsten erzielt werden. 

CBD wird eine Interaktion mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System zugeschrieben. Dieses System besitzt Rezeptoren, die von CBD erreicht und möglicherweise beeinflusst werden können. So wird vermutet, dass CBD Serotonin-Rezeptoren anregt und damit antidepressive und angstreduzierende Effekte erzielt. Für einen eindeutigen Nachweis fehlen allerdings noch ausreichend aussagekräftige, wissenschaftliche Studien. Die Effizienz von CBD bestätigt sich in erster Linie durch Erfahrungen, die Betroffene mit der Verwendung von CBD gewonnen haben. 

Welche Darreichungsform und Dosis wird empfohlen?

Als wichtiger Aspekt der Wirksamkeit von CBD gelten die Darreichungsform und die jeweilige Dosierung. Bei Depressionen wird zu einer Einnahme von CBD-Öl geraten. In dieser Variante lässt sich CBD individuell und ohne weiteren Aufwand dosieren. CBD-Öl aus Tropffläschchen wird direkt unter der Zunge platziert. Je nach Anteil von CBD in der Ölmischung sowie an Alter, Gewicht und Größe des Patienten ausgerichtet, ergeben sich Dosierungsempfehlungen. Für ein 15%iges CBD-Öl sind zu Beginn etwa 5 Tropfen angemessen, bei einem 5%igen CBD-Öl wären es ca. 15 Tropfen. Auf 24 Stunden verteilt entspricht beides jeweils einer Gesamtmenge von 25mg CBD/Tag. Je nach Verträglichkeit und individuellen Effekten kann diese Dosis erhöht werden.

Quellen: 

https://www.netdoktor.de/krankheiten/depression/

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/news-archiv/meldungen/article/4-genetische-variationen-im-zusammenhang-mit-depressionen-identifiziert/

https://www.angst-depressionen.com/neurotransmitter

https://cbd360.de/wissenswertes/endocannabinoid-system/

https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-depressionen#dosierung

CBD Zeitgeist Team

Wir sind das CBD Zeitgeist Team - Wir sind CBD Enthusiasten, die regelmäßig die USA besuchen und vom CBD-Hype angesteckt wurden. Wir möchten Licht in das aktuelle Dunkel bringen und Deutschland wertvolles Wissen rund um das Cannabidiol bieten. Wir bieten Dir alle Informationen aus verschiedensten Bereichen, die du für dich und deine Umwelt benötigst und beweisen dir, was du alles mit CBD anstellen kannst.

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